Tierschutz – wo fängt er an....

...bei uns selbst. Wir halten unsere Tiere artgerecht, unser Garten wird mit Sicherheit niemals einen Schönheitswettbewerb gewinnen. Hier gibt es Brennesseln und viele verwilderte Ecken, wo sich Igel, Eichhörnchen, Libellen und Co. wohlfühlen können.

In unserer Scheune leben Fledermäuse und Schleiereulen. Wir benutzen keinen Laubsauger, da mit diesen Höllenmaschinen viele Kleinstlebewesen getötet werden.

Wie eingangs schon erwähnt, ist der Tierschutz ein wichtiger Bestandteil meines Lebens.
Dazu gehören unter anderem:

- Missstandskontrollen für den Tierschutz
- Vor- und Nachkontrollen bei Tiervermittlung
- Besuch mit Hund in Schulen und Kindergärten, um die Kinder (und Lehrer) für den Tierschutz zu sensibilisieren und ihnen den richtigen Umgang mit Hunden näherzubringen
- Arbeit mit schwer vermittelbaren Tierheimhunden

... und wo hört er auf?

Tierschutz hört niemals auf! In unserer immer kälter werdenden Welt hat das Tier keine große Lobby! Tiere werden immer mehr Wegwerfprodukte, es gibt ja schließlich genug davon. Auch wenn es häufig sehr frustrierend ist, bin ich doch der festen Überzeugung, dass Aufklärung den größten Erfolg bringt.

Ich distanziere mich vehement von militanten „Tierschützern“, die mit ihren Gewaltaktionen nur das Gegenteil von dem erreichen, wofür wir eigentlich kämpfen. Ich möchte überzeugen, nicht überreden!!!

Tierschutz beinhaltet oft aber auch Menschenschutz! Bei Missstandskontrollen kommt es auch vor, dass in einer völlig vermüllten Wohnung Kinder leben müssen. Dann ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, auch das Jugendamt mit einzuschalten.

Leider leben wir mittlerweile in eine „Wegschaugesellschaft,“ der es häufig egal ist, ob jemand sein Kind prügelt oder sein Tier misshandelt.

Alle Anzeigen, die beim Tierschutz eingehen, werden vertraulich behandelt. Es wird niemals der Name des Anzeigenden preisgegeben, um ihn zu schützen!!!

Vielleicht hat ja jemand Lust, sich im Tierschutz zu engagieren.

Unter www.tierheim-hildesheim.de kann sich jeder die zu vermittelnden Tier ansehen und Kontakt zum Tierschutzverein und Tierheim aufnehmen.


Ein kleines Gedicht der Tiere

Hund mit abgeschnittenen Ohren,
einmal wurde ich nur geboren,
wollte Freund und Gefährte sein,
warum lässt Du mich allein
angebunden, blutend, kalt,
tief im dunklen Nadelwald?

Pferd mit aufgeschlitztem Leibe,
steh´verletzt ich auf der Weide,
wollte nutzen, wollte leben,
Dir und anderen Freude geben.
So verlorst Du Dein Gesicht,
Dein Gewissen sei Gericht
für all´ meine Not und Pein,
Partner Mensch? Ich sage N E I N !!!

Geschundenes Rind auf Viehtransport,
stehend bis zum fernsten Ort,
Leib an Leib, erschöpft, kein Heu,
gebrochene Beine, keine Streu,
nirgends eine Tier-Raststätte,
wenn ich doch nur Wasser hätte!
Wie kannst so unbeseelt Du sein,
Partner Mensch? Ich sage N E I N !!!

Und wir, geplagtes Federvieh,
in der Legebatterie,
nirgends Gras und Sonnenschein
und kein Platz fürs zweite Bein.

Auch wir Tiere im Labor
stimmen ein in diesen Chor.
Wie unbarmherzig kannst Du sein?
Partner Mensch? Ich sage N E I N !!!

Ein Beutel Miezekatzen
zwischen Hausmüll und Matratzen,
halb erstickt und tief verborgen,
wollte man uns so entsorgen?
Sind denn alle inhuman,
nimmt sich keiner unsrer an?
Hört uns niemand ängstlich schrein?
Partner Mensch? Ich sage N E I N !!!

Eng ist es in dem Riesenraum,
stehen, gehen kann ich kaum.
Bin noch klein und viel zu dick:
Ferkel in der Mastfabrik.
Zwar leb` ich ohnehin nicht lange,
jedoch ist mir ganz furchtbar banke
vor Viren und Elektrozange.
Millionen kleiner Ferkel schrein:
Partner Mensch? Ich sage N E I N !!!

Versetze Dich in unsere Lage,
diese Schmerzen, diese Plage.
Alles für Gewinn und Geld
Gilt das nur auf unsrer Welt?

Ob bei einem Tausch der Rollen
wir Euch wirklich retten sollen?
Mensch, lass diesen Rat Dir geben:
Übe Ehrfurcht vor dem Leben!
Du bist verloren, wenn wir schrein:
N E I N, N E I N, N E I N!!!

Autor unbekannt